Author Archives: Jörg Wittenberg

ByJörg Wittenberg

A1 macht sich das Leben selber schwer

Am vergangenen Sonntag startete das A-Jugendbundesligateam der JSG Echaz-Erms mit dem Spiel bei der HG Oftersheim/Schwetzingen in die Rückrunde. In der Hinrunde konnte man den Spielverlauf lange offen gestalten, man verpasste es allerdings den 4-Tore-Vorsprung 10 Minuten vor Abpfiff ins Ziel zu retten und verlor am Ende denkbar knapp. Man rechnete sich deshalb durchaus etwas aus beim Rückrundenauftakt, doch es kam anders.

Man startete sehr couragiert ins Spiel, verteidigte gut und Valentin Bantle konnte sich in der Startphase durch einige Paraden auszeichnen, doch im Abschluss war der Wurm drin. Reihenweise scheiterten die JSG- Jungs am starken gegnerischen Torhüter, oder man warf einige Male sogar direkt am Tor vorbei. Bis zur 15. Minute standen so bereits 8 Fehlwürfe zu Buche und das trotz einer 4minütigen Überzahl. In der Folgezeit kassierte man vermeidbare 2min Strafen und in Unterzahl wuchs der Rückstand dann schnell auf bis zu 10 Tore an. Weitere Unterzahlsituationen, die miserable Abschlussquote (insgesamt 29 Fehlwürfe) und auch der verletzungsbedingte Ausfall von Luis Sommer verhinderten, dass man in der zweiten Halbzeit den Abstand ernsthaft verkürzen hätte können und so musste man sich am Ende deutlich mit 34:23 geschlagen geben.

Nun gilt es unter der Woche am Abschluss- und Rückzugsverhalten zu arbeiten, um am kommenden Samstag gegen Schmiden um 15:30 Uhr in der Kurt-App-Halle in Pfullingen eine bessere Leistung zu zeigen.

ByJörg Wittenberg

Länderpokal 2016 mit JSG-Beteiligung

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Vom 17.-20.12 fand in Berlin der Länderpokal, die deutsche Meisterschaft der Landesverbände, statt. Dieses Jahr galt es für die Jahrgänge 1999 und jünger, ihre Leistung aufs Feld zu bringen. Für den Handballverband Württemberg (HVW) wurden unter anderem die beiden JSG-Spieler Niklas Roth (1999) und Axel Goller (2000) nominiert.
Zum ersten Mal wurde der Länderpokal an einem verlängerten Wochenende an einem Ort ausgetragen. Dies bedeutete für die Spieler ein hartes Programm von bis zu sieben Spielen in vier Tagen abzuliefern. Durch diesen Modus entstand allerdings auch eine besondere Atmosphäre, da alle 20 Mannschaften mit sämtlichen Verantwortlichen in einem Hotel untergebracht waren.
Der Handballverband Württemberg hatte mit Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Baden und Südbaden die wohl schwerste Gruppe zugelost bekommen. Dies zeigte sich bereits am ersten Spieltag, hier trennten sich der HV Mecklenburg-Vorpommern und der HVW mit 18:18. Gegen den Hamburger HV kam man nicht über ein 22:22 hinaus. Am zweiten Turniertag ging es ganz intern in die Baden-Württembergischen Spiele. Mit einer extremen Leistungssteigerung wurde der spätere zweitplatzierte Südbadische HV mit 35:22 förmlich deklassiert. Im Duell gegen den Badischen HV wurde mit einer starken ersten Halbzeit der Grundstein zum 29:25-Sieg gelegt. Somit ging der HV Württemberg als Gruppenerster mit 6:2 Punkten und mit breiter Brust ins Viertelfinale.
Dort wartete der HV Schleswig-Holstein. Die bis dahin überragende Abwehrleistung konnte in diesem Spiel nicht auf die Platte gebracht werden. Zu keiner Zeit bestand die Chance, das Spiel in die eigene Hand zu nehmen und wurde letztendlich verdient aber dennoch zu hoch mit 22:31 bezwungen. Durch diese Niederlage konnte man nun um die Plätze fünf bis acht spielen. Im „kleinen“ Halbfinale hieß der Gegner HV Sachsen-Anhalt. Dieses ebenfalls am dritten Tag ausgetragene Spiel wurde mit geschlossener Mannschaftsleistung mit 28:21 gewonnen. Somit qualifizierte man sich für das Spiel um Platz 5.
Am letzten Turniertag spürten die Spieler die harten Spiele in den Knochen und konnten daher ihre Leistung erneut nicht abrufen. Die Spieler des HV Niedersachsen wirkten über die kompletten 50 Minuten spritziger und sicherten sich mit einem 17:25 Sieg den 5. Platz. Der Handballverband Württemberg beendete somit das harte Wochenende mit einem 6. Platz. Hätte man im Viertelfinale etwas mehr Losglück erhalten, so wäre möglicherweise etwas mehr drin gewesen. Dennoch wären die verdienten Sieger des HV Berlin wohl nicht zu bezwingen gewesen. Die JSG-Akteure überzeugten mit viel Einsatzzeiten und einigen schönen Toren.
Den nächsten Auftritt hat das HVW-Auswahlteam am 05.01.2016 – im Vorspiel des Länderspiels Deutschland – Tunesien werden dann die Spieler des Jahrgangs ´99 von HVW-Präsident Hans Artschwager verabschiedet.
ByJörg Wittenberg

Weihnachtsgrüße

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Die JSG wünscht allen Trainern, Spielern, Betreuern, Sponsoren, Organisatoren, Eltern, Fans und Gönnern eine frohe Weihnachtszeit.

 

ByJörg Wittenberg

TV Neuhausen erhält Jugendzertifikat 2016

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Die DKB Handball-Bundesliga hat die Jugendzertifikate für herausragende Nachwuchsarbeit für das Jahr 2016 vergeben. Von den 18 Erstligisten erhielten insgesamt 14 eine Auszeichnung. In der zweiten Bundesliga wurden hingegen nur 7 Zertifikate vergeben, darunter der TV Neuhausen.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass unsere Arbeit im Nachwuchsbereich bereits zum zweiten Mal in Folge entsprechend gewürdigt wird. Die Talent- und Anschlussförderung ist eine der tragenden Säulen im Konzept der JSG Echaz-Erms und in ihren beiden Trägervereinen TV Neuhausen und VFL Pfullingen. Es gibt viele Personen in beiden Vereinen, die sich in der Jugendarbeit einbringen und maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg haben“, so Jugendkoordinator Ralf Bader.

Bei den Zweitligisten können sich neben dem TV Neuhausen EHV Aue, Bayer Dormagen, TUSEM Essen, TSG Ludwigshafen-Friesenheim, GWD Minden und der HC Empor Rostock über das Jugendzertifikat freuen.

Mit der Vergabe für das Jahr 2016 wurde das Zertifikat zum 9. Mal vergeben. Der Ausschuss, der das Zertifikat jährlich vergibt, besteht aus Professor Dr. Klaus Cachay (Universität Bielefeld), Klaus Langhoff (Olympiasieger 1980 als Trainer) und Frank Bohmann (Geschäftsführer Handball-Bundesliga GmbH).
Dass diese Auszeichnung keine Selbstverständlichkeit ist, ergibt sich aus den strengen Kriterien, die zur Erlangung dieses Gütesiegels notwendig sind. Es wird überprüft, ob Nachwuchsspieler im Klub und in dessen Umfeld optimale Bedingungen vorfinden, die die Ausbildung zum Spitzenspieler möglich machen. Neben Kriterien wie ausgereifte Betreuungs- und Ausbildungskonzepte, Qualität des Trainerstabes und der Jugendmannschaften wird insbesondere die Integration von Nachwuchsspielern in die Bundesligamannschaft beurteilt.
Die Anforderungen dabei steigen seitens der HBL von Jahr zu Jahr. So ist seit letzter Saison ein mehrstündiges Vormittagstraining für die Top-Nachwuchsspieler während der Schulzeit neu hinzugekommen. „Durch die bestehenden Kooperationen mit unseren Partnerschulen Schiller-Gymnasium Pfullingen und Bonhoeffer-Gymnasium Metzingen haben wir auch diese Bedingung erfüllen können“, ergänzt JSG-Trainer Hans-Gerhard Hahn, der die umfangreichen Unterlagen bei der HBL eingereicht hat. Auch der Trainerstab der JSG Echaz-Erms erfüllt mit mehreren A-, B- und C-Lizenztrainern die Kriterien der HBL. Die ausbildungsorientierte Vorgehensweise soll dazu führen, dass möglichst viele Jugendspieler „ganz oben im Profibereich ankommen“. Und gerade da schneidet die JSG deutschlandweit hervorragend ab: so fordert die HBL mindestens 2 Spieler, die aktuell in der 1. und 2. Liga spielen und die der Verein selbst ausgebildet hat. Aus der JSG Echaz-Erms stammen davon momentan deren 12.

ByJörg Wittenberg

Frohe Weihnachten und einen gutes Rutsch ins neue Jahr!

Mit den drei besten Szenen verabschiedet sich die A1 aus dem Spieljahr 2015. Wir wünschen frohe Weihnachten und ein gutes, erfolgreiches Jahr 2016!