D1: Arbeitssieg im Spitzenspiel

ByJörg Wittenberg

D1: Arbeitssieg im Spitzenspiel

Ohne zwei reiste die JSG am vergangenen Samstag zum Auswärtsspiel nach Sindelfingen. Die Gastgeber mussten sich in der laufenden Runde bisher erst einmal knapp geschlagen geben, entsprechend war eine spannende Partie auf Augenhöhe zu erwarten. Dank einer fulminanten Anfangsphase siegte die JSG in einer über weite Strecken ausgeglichenen Begegnung am Ende knapp, aber verdient mit 29:31.

Die ersten Spielminuten gehörten trotz gegnerischem Anspiel eindeutig der JSG. Dank einer soliden Abwehrleistung und sauber herausgespielten Angriffen zeigte die Anzeigentafel nach acht Spielminuten ein deutliches 2:8. Erst der dritte Verteidiger der Gastgeber konnte die gut funktionierenden Abschlüsse über den Kreis der JSG einigermaßen unterbinden und so kamen die Gastgeber besser ins Spiel. Nach der ersten Auszeit der Hausherren war ein Bruch im Spiel der JSG zu erkennen. Die eigenen Angriffe wurden überhastet abgeschlossen und im Aufbauspiel schlichen sich unnötige Fehler und Ballverluste ein. Die HSG nutzte diese Schwächephase eiskalt und ging nach 16 Minuten zwischenzeitlich sogar mit einem Tor in Führung. Bis zum Seitenwechsel konnten sich die Ermstäler wieder stabilisieren und gingen mit einer 13:15 Führung in die Kabine.

Im zweiten Abschnitt stellten die Ermstäler um, so dass man mehr Druck über die Außenpositionen aufbauen konnte, welche in der ersten Hälfte nur selten zu Abschlüssen kamen. Den Vorsprung konnte man dadurch bis auf fünf Tore ausbauen, allerdings infolge einiger Patzer in der Abwehr nicht halten. Richtung Spielende wurde es nochmals spannend, da die Hausherren in der 38 Minute bis auf ein Tor herankamen. Am Ende eines ausgeglichenen Spiels stand aufgrund des größeren Siegeswillen und des nötigen Quäntchen Glücks ein 29:31 Erfolg für die JSG zu Buche. In zwei Wochen trifft die JSG zu Hause auf den Tabellenzweiten aus Mössingen und freut sich über lautstarke Unterstützung in der Hofbühlhalle.

JSG Echaz-Erms 1:
Felix Ambacher und Tom Gross (Tor) – Janne Ackermann, Sascha Brodbeck (13/3), Julian Bunz (3), Linus Grauer, Krischa Leis (4), Jannis Probst (2), Timm Schwertle, Max Staudinger, Max Streubel (9)

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