Last Minute Heimsieg!

ByJörg Wittenberg

Last Minute Heimsieg!

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JSG A2 – Spvgg Mössingen 21:20 (9:12)Am vergangenen Sonntag.bestritt die A2 ihr letztes Heimspiel der sich dem Ende neigenden Saison 15/16 gegen den direkten Tabellennachbarn aus Mössingen.

In erneuter Abwesenheit von Trainer Jörg Tombrägel (an dieser Stelle noch einmal Genesungswünsche von der ganzen Mannschaft) fungierte der verletzte Moritz Trenkle wie schon in der Vorwoche in Tübingen als Coach.

Die Echaztäler erwischten einen zerfahrenen Beginn und kamen schnell mit 2:6 ins Hintertreffen. Während der gesamten ersten Halbzeit zogen sich Unkonzentriertheiten, die technische Fehler nach sich zogen und eine zu lasche Verteidigungsarbeit wie der berüchtigte rote Faden durch das Spiel der A2. So ging man dementsprechend missmutig mit einem Rückstand von immerhin „nur“ drei Toren in die Pause.

Gewillt die Partie noch zu drehen, kam die Bundesligareserve der JSG aus der Pause, fand aber auch in den ersten zehn Minuten nach dem Seitenwechsel nicht in die Spur. Im Gegenteil, nach 38 gespielten Minuten lag man mit sage und schreibe acht Toren zurück und das Spiel war praktisch gelaufen. Mit dem Rücken zur Wand, und wahrscheinlich auch, weil die sich in Sicherheit wähnenden Mössinger zu diesem Zeitpunkt einen Gang zurück schalteten, gelang bis zur 44. Minute scheinbare Ergebniskosmetik, zum zwischenzeitlichen 14:19. In der nun vom Mössinger Coach genommenen Auszeit, flackerte wieder ein Funken Hoffnung bei der JSG auf. Mit den altbekannten Worten „Männer machet Gsichter“ schickte Coach Trenkle seine Spieler zurück aufs Parkett. Nun stimmte erstmals in der Partie Einsatzwille und Kampfgeist und die Jungs konnten ihr Potential abrufen. Aus einer stabilen Abwehr heraus agierend (lediglich ein Gegentor in der letzten Viertelstunde), konnte man gezielte und präzise die erste und zweite Welle forcieren und so zu einfachen Toren kommen. Da aber, vor allem aufgrund der allgegenwärtigen Nervosität, der Tatsache geschuldet dieses bereits verloren geglaubte Spiel noch gewinnen zu können, auch in dieser Phase zu viele technische Fehler auftraten hatte man erst 20 Sekunden vor Schluss die Chance erstmals im Spiel in Führung zu gehen. Mit der letzten Aktion des Spiels  konnte der stark aufspielende Lukas Friesch den Ball drei Sekunden vor Schluss zum 21:20 Endstand im Tor unterbringen und so den Sieg für seine Farben sichern.

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